Aspekte des Bodenbewegungsdienstes Deutschlands

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dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15488/4511
dc.identifier.uri https://www.repo.uni-hannover.de/handle/123456789/4553
dc.contributor.author Lege, Thomas
dc.contributor.author Kalia, Andre
dc.contributor.author Frei, Michaela
dc.date.accessioned 2019-03-07T08:37:49Z
dc.date.available 2019-03-14T23:05:03Z
dc.date.issued 2019
dc.identifier.citation Lege, Thomas; Kalia, Andre; Frei, Michaela: Aspekte des Bodenbewegungsdienstes Deutschlands. In: Tagungsband Geomonitoring 2019, S. 37-47. DOI: https://doi.org/10.15488/4511
dc.description.abstract Deformationen der Erdoberfläche sind das Ergebnis geologischer Prozesse oder anthropogener Maßnahmen oder deren Kombination. Beispiele sind tektonische Bewegungen, Hangrutschungen, Subrosions-, Auslaugungs- und Quellprozesse. Die Deformationen treten darüber hinaus in Folge von Öl- und Gasextraktionen, Grundwasserbewirtschaftung, Verpressungen, Tunnelauffahrungen, Baugrubenmanagement oder Bergbau auf. Verformungen der Erdoberfläche lassen sich seit fast 30 Jahren millimetergenau mit der satellitengestützten Radarinterferometrie identifizieren und monitoren. Die Einsatzfähigkeit und Genauigkeit des Verfahrens ist durch zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte, Pilotstudien und Anwendungsfälle nachgewiesen. Verursachen Bodenbewegungen Schäden, müssen die Ursachen ergründet und Fragen der Verantwortung und Kostenübernahme geklärt werden. Seit dem Start der Radarsatelliten Sentinel 1A und B des europäischen Copernicus Programms stehen flächendeckend umfangreiche Daten zum kostenfreien Download zur Verfügung. Unter Nutzung von Open-Source Software können inzwischen von zahlreichen Akteuren und Interessengruppen Deformationsdarstellung über die Erdoberfläche gewonnen und verbreitet werden. Daraus erwächst die Notwendigkeit für Verformungen der Erdoberfläche unabhängige, qualitätsgesicherte und allseits anerkannte Rahmenwerte, Entscheidungsgrundlagen und Prozessketten bereitzuhalten. Daher baut die BGR den satellitengestützten nationalen BodenBewegungsdienst Deutschland (BBD) auf (Kalia et al., 2017). Zurzeit sind zwei Datensätze des aufsteigenden und absteigenden Orbits der Copernicus-Satellitenmission Sentinel-1 prozessiert. Sie decken als konsistente Datensätze die gesamte Fläche Deutschlands ab. Im Beitrag wird der Sachstand des BBD präsentiert und ein Blick auf die ersten bundesweiten Datensätze mit Bezug zu geotechnischen und bergbaulichen Anwendungen geworfen. Darüber hinaus wird schlaglichtartig der Einsatz der Radarinterferometrie in Europa, auch Deutschland betreffend, beleuchtet. ger
dc.language.iso ger
dc.publisher Hannover : Institutionelles Repositorium der Leibniz Universität Hannover
dc.rights CC BY 3.0 DE
dc.rights.uri https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
dc.subject Radarinterferometrie ger
dc.subject PSI ger
dc.subject Bodenbewegungsdienst ger
dc.subject Copernicus ger
dc.subject Sentinel 1 ger
dc.subject Kavernenspeicher ger
dc.subject JadeWeserPort ger
dc.subject Emsästuar ger
dc.subject.ddc 620 | Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau
dc.subject.ddc 624 | Ingenieurbau und Umwelttechnik
dc.title Aspekte des Bodenbewegungsdienstes Deutschlands ger
dc.type bookPart
dc.type conferenceObject
dc.type Text
dc.description.version publishedVersion
tib.accessRights frei zug�nglich


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