Rekombinante Produktion und Charakterisierung der epidermalen Lipoxygenase AmbLOXe (Ambystoma mexicanum) und der homologen Lipoxygenase ALOXe3 (Homo sapiens)

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dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15488/3522
dc.identifier.uri https://www.repo.uni-hannover.de:443/handle/123456789/3552
dc.contributor.author Stamm, Anne ger
dc.date.accessioned 2018-07-11T08:47:48Z
dc.date.available 2018-07-11T08:47:48Z
dc.date.issued 2018
dc.identifier.citation Stamm, Anne: Rekombinante Produktion und Charakterisierung der epidermalen Lipoxygenase AmbLOXe (Ambystoma mexicanum) und der homologen Lipoxygenase ALOXe3 (Homo sapiens). Hannover : Gottfried Wilhelm Leibniz Universität, Diss., 2018, VIII, 153 S. DOI: https://doi.org/10.15488/3522 ger
dc.description.abstract Erkenntnisse über molekulare Signale und zelluläre Ereignisse in hoch regenerativen Spezies, wie dem Axolotl, können Ansätze für regenerative Therapien zur Wundheilung und Gewebereparatur beim Menschen liefern. Die epidermale Lipoxygenase AmbLOXe, die während der Regeneration von Gliedmaßen beim Axolotl in hohem Maße produziert wird, scheint an solchen zellulären Ereignissen beteiligt zu sein. In vorausgehenden Studien konnte eine erhöhte Migration für AmbLOXe-transfizierte Zelllinien gezeigt werden. Für eine weiterführende Charakterisierung von AmbLOXe werden größere Mengen des Enzyms benötigt. Diese können nicht direkt aus dem Axolotl isoliert werden, sondern müssen über ein rekombinantes System produziert werden. In der vorliegenden Arbeit konnte die epidermale Lipoxygenase AmbLOXe aus dem mexikanischen Axolotl (Ambystoma mexicanum), sowie ihr menschliches Homolog ALOXe3, rekombinant in Form von Inclusion Bodies (IBs) in Escherichia coli produziert und aufgereinigt werden. Eine Charakterisierung dieser IBs hinsichtlich ihrer genauen Enzymaktivität ist nicht möglich, da die von AmbLOXe katalysierten Reaktionen noch nicht aufgeklärt sind. Daher mussten alternative Ansätze zur Bestimmung der Enzymaktivität gefunden werden. Durch E. coli produzierte Inclusion Bodies wurden dabei erstmalig in Rahmen von Wundheilungsassays in der Zellkultur angewendet. Ein Wundheilungsassay mit Culture-Inserts ermöglichte es die Bioaktivität von AmbLOXe und ihrem Homolog ALOXe3 zu beurteilen. Die Applikation der IBs erfolgte dabei als Zellkulturbeschichtung und als Additiv im Medium. Bei beiden Applikationsformen von AmbLOXe wurden ≥ 90 % der Wundfläche geschlossen. Bei Kontrollen ohne IBs und mit nicht-funktionellen IBs aus GFP lag der Anteil der verschlossenen Wundfläche bei 50 bis 70 %. Für ALOXe3 waren ähnliche Effekte wie für AmbLOXe zu beobachten. Insgesamt konnte ein positiver Einfluss von AmbLOXe und ALOXe3 IBs auf die Wundheilung nachgewiesen werden. Es konnte gezeigt werden, dass es sich bei den Lipoxygenase Inclusion Bodies um funktionelle Proteinaggregate handelt, die als Reservoir für aktives Enzym genutzt werden können. ger
dc.language.iso ger ger
dc.publisher Hannover : Institutionelles Repositorium der Leibniz Universität Hannover
dc.rights CC BY 3.0 DE ger
dc.rights.uri http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/ ger
dc.subject AmbLOXe eng
dc.subject ALOXe3 eng
dc.subject epidermal lipoxygenase eng
dc.subject axolotl (Ambystoma mexicanum) eng
dc.subject active inclusion bodies eng
dc.subject in vitro wound healing assays eng
dc.subject nanopills eng
dc.subject.ddc 660 | Technische Chemie ger
dc.title Rekombinante Produktion und Charakterisierung der epidermalen Lipoxygenase AmbLOXe (Ambystoma mexicanum) und der homologen Lipoxygenase ALOXe3 (Homo sapiens) ger
dc.type doctoralThesis ger
dc.type Text ger
dc.description.version publishedVersion ger
tib.accessRights frei zug�nglich ger


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