Räume nachhaltig entwickeln : Landschaftsbezogene Identitäten als theoretische und praktische Herausforderung für die räumliche Planung

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dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15488/10922
dc.identifier.uri https://www.repo.uni-hannover.de/handle/123456789/11004
dc.contributor.author Knaps, Falco
dc.contributor.author Mölders, Tanja
dc.contributor.author Herrmann, Sylvia
dc.date.accessioned 2021-05-14T06:27:50Z
dc.date.available 2021-05-14T06:27:50Z
dc.date.issued 2020
dc.identifier.citation Knaps, F.; Mölders, T.; Herrmann, S.: Räume nachhaltig entwickeln : Landschaftsbezogene Identitäten als theoretische und praktische Herausforderung für die räumliche Planung. In: Raumforschung und Raumordnung = Spatial Research and Planning 78 (2020), Nr. 3, S. 289-304. DOI: https://doi.org/10.2478/rara-2020-0011
dc.description.abstract Kurzfassung: Ausgangspunkt des Beitrages ist die Annahme, dass nachhaltige Raumentwicklung in substanzieller Hinsicht an ein relationales Raumverständnis und prozedural an die Auseinandersetzung mit Konflikten gebunden ist. Diese Anforderungen werden auf einen konkreten Gegenstand der räumlichen Planung bezogen: landschafts-bezogene Identitäten. Deren Konzeptualisierung erfolgt als individuelle Deutungen landschaftlicher Spezifik, die sich der Materialität ebenso wie gesellschaftlicher Deutungsmuster bedienen. Für die empirische Erfassung werden landschaftsbezogene Identitäten als Zuspitzung der ‚angeeigneten physischen Landschaft‘ konkretisiert. Im Zentrum des Interesses stehen also solche Merkmale, die zur individuellen Konstruktion spezifischer Landschaft ‚zusammen-geschaut‘ werden und auf die sich Zugehörigkeits- bzw. Zusammengehörigkeitsvorstellungen sowie emotionale Zuwendungen beziehen. An diesen als Referenzpunkte bezeichneten Merkmalen kommen auch identitätsrelevante Konflikte zum Ausdruck, also gegensätzliche Deutungen landschaftlicher Spezifik. In einer ländlichen Fallstudien-region werden so verstandene landschaftsbezogene Identitäten mit qualitativ-rekonstruktiven Methoden sichtbar gemacht. Die Ergebnisse von 28 leitfadengestützten Interviews belegen ein vielfältiges Spektrum an Referenz-punkten, die zwar individuell unterschiedlich besetzt sind, aber dennoch wiederholt auftreten. Zudem zeigen sich gegensätzliche Deutungsmuster: Dieselben Merkmale gelten den einen als identitätsstiftend, den anderen nicht. Die Diskussion resümiert die theoretisch-konzeptionellen und methodologischen Überlegungen vor dem Hintergrund der empirischen Ergebnisse und leitet Implikationen für die räumliche Planung ab. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Handlungsempfehlungen zur Bearbeitung konfliktär verfasster Lesarten landschaftsbezogener Identität. eng
dc.language.iso ger
dc.publisher Warsaw, Poland : Sciendo
dc.relation.ispartofseries Raumforschung und Raumordnung = Spatial Research and Planning 78 (2020), Nr. 3
dc.rights CC BY-SA 3.0 Unported
dc.rights.uri https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/
dc.subject Nachhaltige Raumentwicklung ger
dc.subject Planung ger
dc.subject Landschaftsbezogene Identität ger
dc.subject Relationaler Raum ger
dc.subject Konflikte ger
dc.subject Qualitative Methoden ger
dc.subject.ddc 690 | Hausbau, Bauhandwerk ger
dc.subject.ddc 910 | Geografie, Reisen ger
dc.title Räume nachhaltig entwickeln : Landschaftsbezogene Identitäten als theoretische und praktische Herausforderung für die räumliche Planung
dc.type article
dc.type Text
dc.relation.essn 1869-4179
dc.relation.issn 0034-0111
dc.relation.doi https://doi.org/10.2478/rara-2020-0011
dc.bibliographicCitation.issue 3
dc.bibliographicCitation.volume 78
dc.bibliographicCitation.firstPage 289
dc.bibliographicCitation.lastPage 304
dc.description.version publishedVersion
tib.accessRights frei zug�nglich


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