Chancen und Herausforderungen im Zusammenspiel von Forschungsdatenmanagement und Forschungsinformationssystemen

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Hauck, R. & Broll, S.: Chancen und Herausforderungen im Zusammenspiel von Forschungsdatenmanagement und Forschungsinformationssystemen. – Hannover : Institutionelles Repositorium der Leibniz Universität Hannover, 2017. DOI: https://doi.org/10.15488/2151

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Erfolgreiches Forschungsdatenmanagement (FDM) hängt im großen Maße von der Bereitstellung der entsprechenden IT-Infrastruktur ab, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Forschungsprozess angemessen unterstützt. Hierbei ist nicht nur auf technische Aspekte zu achten sondern auch auf wissenschaftsfreundliche Workflows, die darauf Rücksicht nehmen, dass eine Vielfalt von IT-Systemen im Alltag des Hochschullebens zu bedienen ist (Simons et al. 2016). Im Folgenden sollen die Chancen und Herausforderungen im Zusammenspiel von Volltextrepositorium, Datenrepositorium und Forschungsinformationssystem exemplarisch am Beispiel der Leibniz Universität Hannover (LUH) beleuchtet werden. Die LUH führt zurzeit ein Forschungsinformationssystem (Pure) ein, das Informationen zu den Forschungsaktivitäten ihrer Mitglieder zusammenführt. Diese sogenannten Forschungsinformationen umfassen neben Metadaten zu (Text-)Publikationen und Projekten auch Metadaten zu publizierten Forschungsdatensätzen. Parallel zur Einführung des Forschungsinformationssystems wurde der Aufbau eines institutionellen Volltextrepositoriums umgesetzt. Im Sommer 2016 wurde der Aufbau eines institutionellen Forschungsdatenrepositoriums als Teil des institutionellen Konzepts zum Forschungsdatenmanagement an der LUH beschlossen. In diesem Zusammenhang wird die Frage der Schnittstelle zwischen Daten- und Volltextrepositorium sowie zum Forschungsinformationssystem im Hinblick auf wissenschaftsfreundliche Workflows aufgegriffen. Die Datenpublikation soll nicht als weiterer administrativer Overhead von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verbucht werden müssen. Neben dem Primat der Eingabefreundlichkeit gilt, dass Forschungsinformationssysteme per definitionem das zentrale Berichtstool für das Forschungsmanagement darstellen. Auf institutioneller Ebene besteht das Interesse, das tatsächliche Verhalten hinsichtlich des Forschungsdatenmanagements mit Zahlen zu hinterlegen, u.a. zu Art und Umfang der Daten und Anzahl der Datenpublikationen. Eine ganzheitliche Systemarchitektur erfordert, sich entwickelnde Anforderungen mitzudenken. Der Blick nach Großbritannien kann hier weiterhelfen: Sowohl hinsichtlich der Umsetzung von Datenmanagementkonzepten als auch in der Nutzung von Forschungsinformationssystemen besteht dort ein erheblicher Erfahrungsvorsprung, der zu nutzen gilt.
License of this version: CC BY 3.0 DE
Document Type: conferenceObject
Publishing status: publishedVersion
Issue Date: 2017-10-26
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